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Was ist Akustik 22.09.2015, 11.00 Uhr
Konservatorium, Kurszimmer I
Intervalle und Stimmungssysteme
06.10.2015, 11.00 Uhr
Konservatorium, Kurszimmer I
Schall & Klang - Wellen & Schwingungen
20.10.2015, 11.00 Uhr
Konservatorium, Kurszimmer I
Schallquellen
03.11.2015, 11.00 Uhr
Konservatorium, Kurszimmer I
Schallausbreitung
17.11.2015, 11.00 Uhr
Konservatorium, Kurszimmer I
Lautstärke und Lautstärkenmessung 01.12.2015, 11.00 Uhr Konservatorium, Kurszimmer I
Das menschliche Ohr 15.12.2015, 11.00 Uhr Konservatorium, Kurszimmer I
Raumakustik 19.01.2016, 11.00 Uhr Konservatorium, Kurszimmer I
Schriftl. Abschlussprüfung 02.02.2016, 11.00 Uhr Konservatorium, Kurszimmer I

Liebe Studenten, hier noch ein paar Tips: Teamarbeit - jeder sollte ungefähr gleich viel zu erzählen haben. Wenn jemand ausfällt übernimmt der Rest der Gruppe das fehlende Thema. Sollte jemand ausfallen, so hat dieser den Test zu schreiben. Ich bitte euch mir die Referate in PPT-Form am Freitag 12.00 Uhr vor dem jeweiligen Termin in meine Mailbox zu geben. Es gibt keine Ausnahmen und Entschuldigungen! Bitte nicht nur googeln, es gibt eine wunderbare Bibliothek am Mozarteum mit viel Literatur. Und bitte tragt eure Themen auch frei vor (nicht im Zettel vertieft).

Aktuelle Vorlagen:

Die Saite
Rohrblatt-Floeteninstrumente
Schlaginstrumente
Blechblasinstrumente
Physik und Musik
Musikaufnahme- und Wiedergabe

Vorlagen:

Lautstärke

Die Vorlesungsfolien sind Pdf.-Dateien, zum einsehen einfach anklicken!

Wer hört besser - Musikinstrumentenspezifische Hörstudie

Welcher Musiker hört besser?
Im Zuge der Vorlesung Akustik  versuchen Studenten des Tiroler Landeskonservatoriums die Ausbildung des Gehörs von Musikern zu kategorisieren (abhängig vom Instrument, Alter und Umgebung), zu analysieren und schließlich zu interpretieren um aussagekräftige Resultate hervorzubringen. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Frage wie sich das Gehör in  "Zusammenarbeit" mit dem gespielten Instrument über die Jahre hinweg entwickelt.
Als Probanden werden deshalb Musiker jeden Alters und Instruments, vorerst nur vom Tiroler Landeskonservatoriums, für einen ca. 2 minütigen Hörtest herangezogen, welcher den individuellen hörbaren Bereich jedes Probanden erfasst. Mit Hilfe dieser Daten kann schließlich eine umfassende Auswertung erfolgen, die möglicherweise Rückschlüsse auf eine positive Auswirkung von Musik auf das  menschliche Gehör erlaubt.
Mit diesem Projekt versucht der Lehrveranstaltungsleiter Dr. Michal Jäger eine Brücke zwischen Musik und den zugrunde liegenden physikalischen und physiologischen Gegebenheiten zu spannen. Es wird hier nicht nur der Akustik-Lehrinhalt  praxisorientiert angewandt, auch eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten mit Publikationen ist Ziel dieses Projektes.
Für die Unterstützung auf technischer Seite sorgt Mag. Dr. Andreas Krenmayr, der die jungen Forscher tatkräftig mit modernster Ausstattung im Bereich der Hörtechnik versorgen wird.
Die Dozenten und Studenten des Tiroler Landeskonservatoriums werden gebeten dieses Projekt tatkräftig durch einen Hörtest (durchgeführt von den Studenten der Akustik Vorlesung) zu unterstützen.

Anstehende Aufgaben:

Anzahl Probanden Sinfonieorchester
Anzahl Probanden Konservatorium/Mozarteum (Studenten und Mitarbeiter)
Anzahl Probanden Sänger Konservatorium/Mozarteum/Landestheater

Zur Audiometrie:
Schwerhörigkeit bewegt sich im weiten Feld zwischen dem normalen Hören auf der einen Seite und der Schwerhörigkeit auf der anderen Seite.
Das Maß der Beeinträchtigung geht vom eingeschränkten Erleben von Musik, dem nicht mehr Hören des Vogelgezwitschers bis hin zu Einschränkungen beim Verständnis der Sprache, von der „Fehl-Hörigkeit“ für hohe Frequenzen und der damit verbundenen Veränderung des Klangbildes bis hin zu dem belastenden Umstand des schleichenden Hörverlustes und der schweren Einschränkung des Sprachverständnisses.
Das Verfahren
Die Audiometrie (Hörtest) gibt Aufschluss über Art und Umfang einer Hörschädigung.
Der am häufigsten durchgeführte Test ist dabei die Tonschwellen-Audiometrie:
Bei diesem Test werden dem Patienten Töne unterschiedlicher Frequenz mit unterschiedlicher Lautstärke vorgespielt und es wird die Lautstärke bestimmt, mit dem der Patient den Ton der jeweiligen Frequenz gerade noch hört. Die Schwelle der Hörbarkeit wird „Hörschwelle“ genannt. Dabei sind erhebliche Unterschiede bei hohen und tiefen Tönen möglich. Die Prüftöne werden im Regelfall seitengetrennt über Kopfhörer und über einen so genannten Knochenleitungs-Hörer, der hinter dem Ohr auf den Schädelknochen aufgesetzt wird, abgegeben. Im letzteren Fall wird der Schall direkt über den Knochen an das Innenohr weitergeleitet.
Die Schallweiterleitung über den Knochenleitungs-Hörer ermöglicht die Feststellung, ob es sich bei der Schwerhörigkeit um einen Schaden des Innenohres – Schallempfindungsstörung – oder des Mittelohres – Schallleitungsstörung – handelt. Dabei sind auch Kombinationen aus beiden Störungen möglich.
Die Untersuchung wird empfohlen beziehungsweise ist erforderlich bei

  • Verdacht der Höreinschränkung
  • Hörsturz
  • Tinnitus (Ohrgeräusche)
  • Schwindel (Vertigo)
  • Berufen mit Lärmexposition
  • Akuter Schallempfindungs-Schwerhörigkeit, zum Beispiel Lärmschaden, Hörsturz etc.
  • Akuter Schallempfindungs-Schwerhörigkeit bei Infekten wie beispielsweise Herpes, Masern, Mumps, Toxoplasmose, Borreliose
  • Chronisch fortschreitenden Schallleitungs-Störungen wegen zum Beispiel Otosklerose
  • Schallempfindensschäden nach Einnahme bestimmter Medikamente
  • Diabetes mellitus und Rauchen
  • Sowie bei weiteren individuellen Gesundheitsrisiken

Die Audiometrie zeigt rechtzeitig Hörschäden an, lange bevor für den Patienten sichtbar eine Einschränkung des Sprachverständnisses vorliegt.


Ihr Nutzen
Die Audiometrie dient der frühzeitigen Diagnostik von Schäden des Innenohres – Schallempfindungsstörung – oder des Mittelohres – Schallleitungsstörung.
Nur eine frühzeitige Diagnostik ermöglicht eine rechtzeitige Therapie.
Die Audiometrie dient Ihrem Schutz vor einem fortschreitenden Verlust des Hörvermögens und ist damit eine der wichtigen Vorsorgemaßnahmen.


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